Neuer Release „Fade Away“

Mein nächster Release steht bevor.

Der Track heißt „Fade Away“ und wird unter den Pseudonym „Chico & Shy“ laufen. Sobald der Track bei Beatport.com verfügbar ist, sag ich euch Bescheid.

Welche 32-Bit VST-Plugins funktionieren im 64Bit Cubase 5?

Im Forum erstelle ich zur Zeit einen Thread um der Frage nachzugehen, welche 32-Bit VST-Plugins mit dem 64-Bit Cubase 5 kompatibel sind. Dazu führe ich jedes Plugin in der 64-Bit Umgebung aus und prüfe sowohl die Grafische Darstellung, das Handling als auch die Tonausgabe.

Da meine Sammlung an Plugins noch recht klein ausfällt, bitte ich Euch sich am Thread zu beteiligen, um nachher ein Nachschlagewerk für andere Musiker zu erhalten.

Celemony veröffentlicht Melodyne Editor

Mit dem Melodyne Editor mit DNA (Direct-Note-Access) hat man die Möglichkeit direkt auf die Noten in mehrstimmigen Audiodatein zuzugreifen und zu verändern. Frühere Versionen konnten nur einstimmiges Audiomaterial bearbeiten, wie zum Beispiel den Gesang oder Gitarren-Solos. Mit der DNA-Technologie im Melodyne Editor kann man nun auch Gitarren Akkorde, Chöre oder Piano-Parts bearbeiten und korrigieren.
Nach dem Starten des Plugins oder der Stand-Alone Software lädt man das zu bearbeitende Material hinein und Melodyne analysiert automatisch die Noten. Nun kann man diese bearbeiten: lauter, leiser, kürzer, länger….Noten kopieren oder ganz aus dem Arrangement löschen. Es ist sogar möglich eine Passage in eine andere Tonalität zu ändern (z.B. von Moll nach Dur).

Melodyne gibt es als Stand-alone-Software und als VST-Plugin zu Kaufen z.B. beim Musikhaus Thomann.

httpv://www.youtube.com/watch?v=I4YEebBN2ok

Die richtige Aufstellung von Lautsprechern

Heute möchte ich Euch etwas über das Aufstellen von Lautsprechern erzählen. Denn auch wenn man tolle und teure Lautsprecher besitzt, bringt es nichts, wenn diese nun falsch aufgestellt wurden und dadurch nicht ihr Potential entfalten können.

  1. Das wichtigste ist: Freie Sicht zu den Membranen der Lautsprecher. Es bringt nichts, wenn die Membrane durch Tische oder Monitore versteckt werden. Dies führt zu Klangverfälschungen. Z.B. führt es zum Brummen der Arbeitsplatzes, wenn dieser durch Eigenresonanz zu schwingen beginnen, weil die Membrane der Tieftöner auf diesen gerichtet ist.
  2. Lautprecher sollten generell nicht direkt an einer Wand (Rückwand, Seitenwand) stehen. Eigentlich wäre es optimal Lautsprecher frei im Raum stehen zu haben. Da dies jedoch weder schön ausschaut, noch praktikabel ist, sollte zumindest ein Abstand zu jeder Wand von mindestens 40cm eingehalten werden.
  3. Als nächstes folgt die Höhenkorrektur und die vertikale Ausrichtung. Als Fixpunkt dient hier der Bereich zwischen Mitten und Höchtöner, bzw. bei 2-Wege-System der zwischen Tief und Mittel-/Hoch-Töner. Die Augen des Produzenten sollten in einer waagerechten Linie zu diesem Fixpunkt stehen. Verwendet am Besten einen Wollfaden, den ihr mit Tesafilm an den Lautsprecher befestigt und in der Nähe eurer Augen spannt.
  4. Nun folgt die horizontale Ausrichtung: Der linke Lautsprecher sollte euer linkes Ohr fixieren, der rechte Lautsprecher das rechte Ohr. Zwischen Euch und den Lautsprechern sollte nun ein Winkel entstehen, der in etwa einem V entspricht (optimal wäre ein 60° Winkel), als etwas enger als ein rechter Winkel.

In meinem nächsten Artikel befasse ich mich mit dem Einmessen und Auspegeln der Lautsprecher und kleinen Korrekturen des Abhörraumes.

Native Instruments Komplete 6 erschienen

Im Komplete 6 Paket enthalten sind die folgenden Plugins:

  • Absynth 5
  • Battery 3
  • FM8
  • Guitar Rig 4
  • Kontakt 4
  • Massive
  • Reaktor 5

Die Library von Kontakt wurde ebenfalls erweitert und umfasst nun 44 GB an Samples.
Guitar Rig 4 und Kontakt 4 stehen nun zusätzlich in einer 64Bit-Version zur Verfügung, was den Sample-Fetischisten unter den Musikern bestimmt gefallen wird.

Leider fehlen ab dieser Version, das Elektrik-Piano, der Pro-53 und der B4 II. Die beiden Produkte Acoustik-Piano und Elektrik-Piano leben zum Glück im Kontakt 4 weiter.

Alle Plugins stehen als VST, RTAS und Standalone-Versionen zur Verfügung.

Mein Fazit: Für alle 64-Bit Winler und Macler ein Muss, aufgrund der riesigen Sample-Librarys (Kontakt / Battery) aber auch für Anfänger bestens geeignet.

Das Native Instruments Komplete 6 Paket gibt es beim Musikhaus Thomann.

Kurz angerissen: Hardware oder Software?

Diese Frage stellt man sich zwangsweise, sobald man mehr als nur die sequenzereigenen Plugins verwenden möchte. Dabei werden heutzutage Plugins bevorzugt, da sich diese einfach und bequem in den Sequenzer integrieren lassen und nicht jeder ein 16- oder 24-Kanal Mischpult oder eine Soundkarte mit mehreren Ein- und Ausgängen zuhause hat. Jedoch kann auch ein einzelnes Hardware-Gerät einer gesamten Produktion einen einzigartigen Klang verleihen. Als Anfänger würde ich jedoch zunächst mit Software-Plugins beginnen, um erstens den Geldbeutel zu schonen und so zumindest die Funktionsweise des Effekts besser verstehen zu können. Mit Software-Plugins hat man die Möglichkeit jede Parameteränderung in jedem Song abspeichern zu können und zu automatisieren. Außerdem kann man das Plugin beliebig häufig einsetzen. Später kann man sich immer noch entscheiden, ob man auf Hardware umsteigen möchte. Eines haben Hardware-Geräte den Software-Geschwistern jedoch immer voraus: Jedes Gerät hat einen einzigartigen Klang.

Kleine Pause…

Da ich zur Zeit mit der Herstellung meiner eigenen DVD beschäftigt bin, gibt es bis zum 25. August keine neuen Artikel.
Jedoch gebe ich schonmal eine kleine Vorschau:
– Mastern für Anfänger(I)
– Mastern für Anfänger(II)
– Einblick in den Studiobau von AS-Music

Der Krieg mit der Lautstärke – Loudness War

Jeder von uns kennt dieses Beispiel: Sobald ein Privatsender vom Unterhaltungsprogramm auf Werbung schaltet wird es plötzlich laut in unseren Wohnzimmern. Aber nicht nur Werbemusik sondern auch normale Audio-CDs sind mittlerweile Opfer des Loudness Wars geworden. Dabei handelt sich um das Phänomen, dass sich laute Musik „besser“ anhört als leise. Das dies nicht der Fall ist, läßt sich damit beweisen, wenn man mal mehrere Aufnahmen mit der subjektiven gleichen Lautstärke vergleicht.

Ein schönes Beispiel hierzu finden wir auf Youtube:

httpv://www.youtube.com/watch?v=7UjQc0dM4H4

Bei gleicher subjektiver Lautheit klingt das Original von 1986 besser.

Was kann man nun tun, damit die eigene Produktion qualitativ gut klingt, aber auf dem Musikmarkt durch weniger Lautheit nicht untergeht?

Zuerst beginnt man damit einen Vergleich zwischen der originalen unkomprimierten Fassung und dem komrimierten Signals zu machen. Wichtig dabei ist, dass man beim komprimierten Signal den Ausgangspegel so leise macht, dass dieses genauso laut klingt wie das unkomprimierte Signal. Erst dann kann man wirklich vergleichen, ob das komprimierte Signal den Klang nicht zu sehr verändert hat. Jetzt kann man den Kompressor und den Maximizer nochmals nachregeln. Nach jeder Änderung ziehen wir die subjektive Lautheit des komprimierten Signals wieder nach und vergleichen dieses wieder mit dem Original. Ist man dann mit dem Sound zufrieden, kann man ruhig den Ausgangspegel wieder auf 0 db stellen und erhält ein qualitativ hochwertiges, dynamisches und trotzdem lautes Signal.

CUDA und Stream – Revolution für den Plug-In-Markt?

Seit einiger Zeit bieten die Hersteller Nvidia und AMD eine neue Generation von Grafikkarten an, die neben der Darstellung von Bildern für Spiele auch zur Berechnung von Algorithmen werden können. CUDA (Nvidia) und Stream (AMD) ermöglichen hiermit eine neue Sichtweise für die Verwendung von VST-Plugins. Je nach verwendetem Algorithmus läßt sich ein Reverb auf den Grafikkarten beispielsweise um das 10 bis 100-fache schneller berechnen.
Ein für die Grafikkarte entwickeltes Plug-In schickt die Daten zur Berechnung an die Shader-CPUs der Grafikkarte. Diese berechnen dann den Effekt und schicken die Daten wieder zurück an die CPU des PCs, wo sie von dort aus ins Musikprogramm eingebunden werden. Diese Sichtweise ist nicht neu: der Hersteller Universal Audio hat auf diese Weise das mit modifizierten Grafikkarten-CPUs ausgestattetes Produkt UAD-1 zusammen mit eigenen Plug-Ins auf den Markt gebracht, wonach sich so ziemlich jeder Musiker die Finger leckt. Mittlerweile gibt es das Nachfolgeprodukt UAD-2 mit noch leistungsstärkeren Prozessoren.

Wo liegt nun der Unterschied zwischen UAD-2 und den Grafikkarten von Nvidia und AMD?

Die Hauptunterschiede liegen natürlich in den verwendeten Plug-Ins und im Preis. Während die qualitativ hochwertigen UAD-2-Plug-Ins nur auf der UAD-2 Karte laufen und jedes Plug-In den Geldbeutel zwischen 300 und 800 Euro leichter macht, so gibt es zur Zeit für die CUDA und Stream noch kaum Plugins.
Erwähnenswert ist jedoch die Pionierarbeit von Nils Schneider: Er hatte bereits Juli 2008 eine erste Version seines Convolution Reverb für die CUDA-Schnittstelle entwickelt. Mittlerweile sind auch die Hersteller Acoustica audio und Liquid Sonics an Board und haben einige der eigenen Produkte für die neuen Grafikkarten erweitert.
Über die Qualität der CUDA/Stream-Plug-Ins werden wir in einen der nächsten Artikel berichten. Die erste CUDA-Grafikkarte ist aber bereits bei AS-Music angekommen und wird demnächst in unserem Studio-PC verbaut.